Ihre Steuerberatung in Berlin Karlshorst

Kanzlei Team
Das Team der Steuerberatung Manteufel begrüsst Sie auf unserer Homepage!
Auf den folgenden Seite bieten wir Ihnen einen Überblick über unsere aktuellen Leistungen. Wir denken Sie finden sich als Zielgruppe hier wieder und darüber hinaus bieten wir zahlreiche Infos unter den aktuellen News. Oder Sie nehmen einfach Kontakt mit unserem Büro in Karlshorst auf. Wir beraten sie gerne...

Die Kanzlei Manteufel

Am 1. Juli 2000 wurde das Steuerbüro von Frau Karsta Manteufel gegründet. Seither konnten zahlreiche Privat- und Geschäftskunden gewonnen und in Wirtschafts- und Steuerfragen beraten werden.
Eine Spezialität des Steuerbüros ist die Beratung und Betreuung von Vereinen.
Seit 2007 befinden sich unsere Geschäftsräume in der Eginhardtstr. 22, 10318 Berlin-Karlshorst.

Berlin Karlshorst
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Unternehmensführungs-Lexikon

Rubrik: Rechnungswesen Marketing Organisation Controlling
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Rechnungswesen » Asset Deal:

Der Erwerb von ganzen Unternehmen oder Unternehmensteilen durch die Übernahme der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wird als Asset Deal bezeichnet. Im Unterschied hierzu nennt den Erwerb durch eine Übertragung des Rechtsträgers im Wege des Anteils- bzw. des Beteiligungserwerbs Share Deal.

Bei einem Asset Deal wird somit ein ganzes Unternehmen durch den Vermögenserwerb der (wesentlichen) zu diesem Unternehmen gehörenden Sachen und Rechte im Wege der Singularsukzession übernommen. Es liegt insoweit ein Sachkauf gemäß § 433 Abs. 1 BGB vor. Die Rechtsübertragung der einzelnen Sachen und Rechte führt zu einer Rechtsnachfolge oder Sukzession. Da sich diese Rechtsnachfolge aufgrund des im Sachenrechts geltenden Spezialitätenprinzips nur auf genau bestimmte einzelne Sachen oder Rechte bezieht, wird von der Einzelrechtsnachfolge oder Singularsukzession gesprochen.

Ist die Rechtsübertragung erfolgt, werden die im Rahmen des Asset Deals übernommenen Aktiv- bzw. Passivpositionen in der Bilanz des Erwerbers bilanziert. Übersteigt der Kaufpreis die Differenz der Zeitwerte von Aktiva und Schulden, so darf dieser entstehende Mehrwert handelsrechtlich als Geschäfts- oder Firmenwert auszuweisen und in Folgejahren planmäßig (und soweit notwendig auch außerplanmäßig) abzuschreiben (§§ 246 Abs. 1 Satz 4, 253 Abs. 3 und 5 Satz 2 HGB). Auch ist ein aus einem Asset Deal resultierender Geschäfts- oder Firmenwert (bzw. Goodwill) laut IFRS 3 zwingend zu bilanzieren. Dies gilt sowohl für den Einzel- wie auch für den Konzernabschluss.

Praxistipp:
In der Praxis ist es häufig zu beobachten, dass bei der Übernahme von Gesellschaften durch Asset Deals eigenständige Unternehmen - meist in der Rechtsform der GmbH - gegründet werden, die dann die übernommenen Aktiva und Schulden sowie ggf. den Geschäfts-oder Firmenwert aufnehmen. Darüber hinaus wird in dieser Gesellschaft ggf. die fremd- oder eigenfinanzierte Kaufpreiszahlung bzw. -verbindlichkeit abgebildet.



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Rechnungswesen » Asset Deal:

Der Erwerb von ganzen Unternehmen oder Unternehmensteilen durch die Übernahme der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wird als Asset Deal bezeichnet. Im Unterschied hierzu nennt den Erwerb durch eine Übertragung des Rechtsträgers im Wege des Anteils- bzw. des Beteiligungserwerbs Share Deal.

Bei einem Asset Deal wird somit ein ganzes Unternehmen durch den Vermögenserwerb der (wesentlichen) zu diesem Unternehmen gehörenden Sachen und Rechte im Wege der Singularsukzession übernommen. Es liegt insoweit ein Sachkauf gemäß § 433 Abs. 1 BGB vor. Die Rechtsübertragung der einzelnen Sachen und Rechte führt zu einer Rechtsnachfolge oder Sukzession. Da sich diese Rechtsnachfolge aufgrund des im Sachenrechts geltenden Spezialitätenprinzips nur auf genau bestimmte einzelne Sachen oder Rechte bezieht, wird von der Einzelrechtsnachfolge oder Singularsukzession gesprochen.

Ist die Rechtsübertragung erfolgt, werden die im Rahmen des Asset Deals übernommenen Aktiv- bzw. Passivpositionen in der Bilanz des Erwerbers bilanziert. Übersteigt der Kaufpreis die Differenz der Zeitwerte von Aktiva und Schulden, so darf dieser entstehende Mehrwert handelsrechtlich als Geschäfts- oder Firmenwert auszuweisen und in Folgejahren planmäßig (und soweit notwendig auch außerplanmäßig) abzuschreiben (§§ 246 Abs. 1 Satz 4, 253 Abs. 3 und 5 Satz 2 HGB). Auch ist ein aus einem Asset Deal resultierender Geschäfts- oder Firmenwert (bzw. Goodwill) laut IFRS 3 zwingend zu bilanzieren. Dies gilt sowohl für den Einzel- wie auch für den Konzernabschluss.

Praxistipp:
In der Praxis ist es häufig zu beobachten, dass bei der Übernahme von Gesellschaften durch Asset Deals eigenständige Unternehmen - meist in der Rechtsform der GmbH - gegründet werden, die dann die übernommenen Aktiva und Schulden sowie ggf. den Geschäfts-oder Firmenwert aufnehmen. Darüber hinaus wird in dieser Gesellschaft ggf. die fremd- oder eigenfinanzierte Kaufpreiszahlung bzw. -verbindlichkeit abgebildet.